Geschichte des Sees

Der Talboden war von grünen Wiesen und Wald bedeckt. Das Tal beheimatete viele Sträucher, eine kleine Auswahl: Weissweide, Pfaffenhütchen, Holunder, Brombeeren und Haselnuss. Die Fläche der überfluteten Wälder war damals nicht genau bestimmt, eine Schätzung ergab, dass rund 200 ha Wald vernichtet würden. Das gefällte Holz wurde als Nutz- und Papierholz verkauft.
 
Für den See mussten 8 Häuser inkl. Landwirtschaftliche Betriebe geräumt werden. Die Häuser wurden nach dem ausräumen abgetragen und teilweise vom Militär (Inf Reg 1) gesprengt. Darunter fiel auch der bekannte Kurort Bad Bonn. Das ehemalige Kieswerk und die Schiffenenbrücke fielen dem See ebenfalls zum Opfer. Gleichzeitig wurde die Pfeiler für die Autobahn A12 zwischen Räsch bei Düdingen und Granges-Paccot erstellt.
 
Die Schiffenenbrücke musste aufgrund der Staumauer weichen, sie wurde während dem Bau ebenfalls vom Militär gesprengt. Die Kantonsstrasse führte über sie in Richtung Murten. Heute führt die Kantonsstrasse über die Staumauer.